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Optionen


Flüssigkeitszugabe

OptionsDie Flüssigkeitszugabe für die Verteilung einer Flüssigkeit, besonders auf das gesamte Produkt, ist eine wichtige Funktion der Lindor Mischer.
  • Angeordnet auf der Beschickungsseite, sprüht ein Rohr während des laufenden Mischprozesses mit einer Düse (oder eine Reihe von Düsen) die Flüssigkeit über das Produkt
  • Durch die kontinuierliche Bewegung des gesamten Produktes in der Trommel und durch den feinen Nebel / Spraymuster wird eine ausgezeichnete Verteilung erreicht
  • Einstoff- und Zweistoffdüsen sind einsetzbar1 – 10 % sind typische Mengen an Flüssigkeitenhöhere Mengen (z.B. 50%) sind möglich bei bestimmten Anwendungen
  • Düsflüssigkeit lässt sich aufheizen oder auf Temperatur halten
  • Diese Option kann mit der ATEX-Konfiguration übereinstimmen
Schnellverschlußdichtung (QSR)

Options QSR inlaatDie QSR-Option ermöglicht es, einem einzigen Mitarbeiter Dichtungen innerhalb sehr kurzer Zeit auszutauschen. Bei extrem hohen hygienischen Anforderungen ist der Austausch der Dichtungen für die off-line Reinigung / Desinfektion möglich. Ausfallzeiten durch den Austausch von Dichtungen werden auf ein Minimum reduziert. Diese Option empfiehlt sich für Einsätze, in denen dem schnellen und einfachen Zugang zu den Dichtungen mehr und mehr Bedeutung zukommt.

Sie reduziert die Ausfallzeiten und ermöglicht noch höhere Hygienestandards.

OptionsEinige Beispiele für die Anwendungen bei:
  • Sehr strengen Anforderungen mit häufiger Reinigung mit mikrobiologischenStandard
  • Risiko für Cross-Kontamination zwischen Chargen
  • Hochleistungs-Einsatz, erhöhter Bedarf für die Wartung, hohe Kosten für Ausfallzeiten
QSR wurde entwickelt für Produkte wie Babynahrung, klinische Ernährung, Lebensmittelzusatzstoffe und Chemikalien mit sehr abrasiven Eigenschaften.

Sonderabdichtungen

Der Standard beim Lindor Mischer sind Lippendichtungen zwischen den rotierenden Trommeln und dem festen Ein- und Auslaufstutzen. Die Dichtungen sind aus einem besonderen Material, das Flexibilität und Abriebfestigkeit verbindet. Für bestimmte anspruchsvolle Anwendungen sind jedoch auch andere Dichtungsarten möglich. Dichtungen variieren in Material, Konstruktion und Art. Auf Grundlage der Art der gemischten Produkte wird, falls nötig, eine spezifische Lösung gewählt.

Neben der Einzelabdichtung, welche durchweg eingesetzt wird, werden zwei weitere Konstruktionen häufig genutzt: Doppelte Luftspaltabdichtungen und die Stopfbuchspackungen.

Doppelte Luftspaltabdichtungen

Doppelte Luftspaltabdichtungen werden bei feinem und / oder abrasiven Pulver eingesetzt. Anstelle einer einzelnen Abdichtung zwischen der rotierenden Trommel und dem festen Ein- und Auslaufstutzen, wird eine doppelte Dichtung eingesetzt. Die zwischen den Dichtungen befindliche Luft bewirkt unter leichtem Überdruck einen "Push"-Effekt, und Partikel werden wieder in die Trommel zurück geblasen, falls diese in den Dichtungsraum gelangen sollten.

Ein Sensor misst den Luftdurchsatz und gibt einen Alarm, wenn dieser zu hoch ist, bzw. zeigt Leckagen an.

Stopfbuchspackungen

OptionsAnstelle einer Lippendichtung ist dieses eine Konstruktion, bei der eine Packung aus speziellem Dichtungsmaterial in der Dichtungskammer eng um den Ring oder Welle passt. Für eine enge Passform halten Federn die Packung unter Druck. Der Druck auf die Packung lässt sich durch Schrauben anpassen.

Für die Packungen lassen sich verschiedene Kombinationen an Materialien auswählen. Diese Art der Packung wird in der Chemie gewählt.

Extra große Reinigungs- und Inspektionstüren

Options

Die für das Mischen benötigte Zeit ist eine wichtige Produktionsgröße. Gleichermaßen ist auch die Zeit für die Reinigung ein ebenso wichtiger Faktor. Für eine schnelle und einfache Reinigung und Inspektion werden die Lindor Mischer mit extragroßen Reinigungs- und Inspektionstüren ausgestattet.

Diese Türen lassen sich für größtmöglichste Öffnungen ausführen. Das Öffnen der Türen wird erleichtert durch die Verwendung von Schnellverschlüssen und Gasdruckzylindern. Es besteht die Wahl nur eine oder alle drei Türen mit Schnellverschlüssen und Gasdruckzylindern auszurüsten.

Ein eigenes Kontrollsystem sorgt beim Anhalten des Mischers für die korrekte Stellung der Türen. In dieser Position kann das Personal sofort die extra große Reinigungs- und Inspektionstüre öffnen und seine Inspektions- und / oder Reinigungsarbeiten beginnen.

WIP / CIP (Washing in Place / Cleaning In Place)

OptionsFür eine Reinigung der inneren Einbauten des Mischers kann der Lindor Mischer mit Sprühvorrichtungen ausgerüstet werden.

Die Düsen für spezielle Wasser / Reinigungsmittel sind im Einlaufbereich der Trommel und im Auslauf des Mischers eingebaut. Die Konfiguration und Parameter (Wasserdurchsatz, Reinigungsmittel, Temperatur, Dauer, usw.) hängen immer von den gemischten Produkten, den hygienischen Anforderungen und den betrieblichen Gegebenheiten ab. Deshalb wird die WIP / CIP-Konfiguration immer zusammen mit dem Kunden festgelegt.

WIP / CIP können mit manueller oder automatischer Steuerung geliefert werden. Bei der manuellen Steuerung der Reinigungssequenz wird über das Bedienungsfeld des Mischers das manuelle Öffnen und Schließen der Ventile gesteuert. Die automatische Kontrolle der Wasch-Sequenz (festgelegt von / mit Kunden) ist in der SPS der Steuerung programmiert.

ATEX

OptionsSeit Juli 2003 gelten ATEX 137 und ATEX 95 als Leitlinien für Pulveranlagen. Nach der ATEX 137 Verordnung hat ein Unternehmen mit Hilfe von Risiko-Analysen zu prüfen, welches die Explosionsrisiken sind und in welche Zonen nach ATEX 95 die Installation erfolgt. Der Mixer lässt sich für den Einsatz in ATEX Zone 21 innerhalb und 22 außerhalb einsetzen. Details der Einstufung der Prozesseszone liegen im Verantwortungsbereich des Kunden.

Da der Lindor Mischer ein Mischer ohne bewegliche Teile innerhalb der Trommel ist, und die maximale Geschwindigkeit der bewegten Teile unterhalb 1 m / s liegt, sind die Explosionsrisiken sehr niedrig. Im Vergleich zu Standardmischern müssen nur wenige Änderungen vorgenommen werden, um die ATEX-Richtlinien zu erfüllen.


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